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19.02.2018 Bildungszentrum Ost: Alles unter einem Dach

Die Stadtgemeinde Spittal als Erhalter von Volksschulen und Kindergärten startet heuer mit umfassenden Investitionen in Bildungsgebäude unserer Stadt. Den Anfang macht die Volksschule Ost in der Ulrich-von-Cillstraße. Diese wird in den kommenden zwei Jahren saniert und zu einem Bildungszentrum mit Schule, Nachmittagsbetreuung in Form der ganztägigen Schulform und Kindergarten umgestaltet.

Derzeit wird gemeinsam mit der Architektengemeinschaft Pinteritsch/Laggner, der Schuldirektion und in Abstimmung mit dem Land Kärnten am Vorentwurf des Bildungszentrums gearbeitet. Der Baustart erfolgt im Herbst 2018. Das geplante Investitionsvolumen beträgt 4,9 Millionen Euro – 1,9 Millionen Euro werden von der Stadt Spittal finanziert, die restlichen 3 Millionen Euro sind Förderungen aus dem Kärntner Schulbaufonds.

„Als Immobilienreferent freut es mich ganz besonders, dass unsere Kinder ihre Bildung künftig in einem Gebäude, das dem modernsten Stand der Technik entspricht, genießen dürfen“, so Vizebürgermeister Peter Neuwirth.

„Um für die Zukunft gerüstet zu sein, werden alle Schulklassen mit interaktiven, digitalen Whiteboards ausgestattet. Ich möchte hierbei darauf hinweisen, dass auch bei einer digitalen Unterrichtsform sinnerfassendes Lesen, Schreiben und Rechnen nicht zu kurz kommen, wie oft fälschlicherweise kolportiert wird“, erklärt der Bildungsreferent Stadtrat Gerhard Klocker.

 

Im künftigen Bildungszentrum sollen nach dem Umbau folgende Einrichtungen untergebracht sein:

·         12 Klassen für die Volksschule mit schulischer Tagesbetreuung

·         2 Kindergartengruppen

·         2 Inklusionsklassen inklusive Therapie- und Nebenräumlichkeiten

 

Beim gemeinsam entwickelten Raum- und Funktionsprogramm flossen sowohl die bisherigen Erkenntnisse als auch die neuen Nutzerbedürfnisse ein.

Das Bildungszentrum wird hinsichtlich Barrierefreiheit, Haustechnik, Sicherheitstechnik und thermische Sanierung auf den aktuellsten Stand der Technik gebracht. Zu diesem Zweck wurden bereits im Jahr 2015 erste Maßnahmen zur Verbesserung des Brandschutzes im Kellergeschoß und des teilweise barrierefreien Zuganges im Eingangsbereich sowie dem WC- und Badbereich für Inklusionsbetreuung vorgenommen.

 

Folgende Sanierungs- und Adaptierungsmaßnahmen werden bis 2020 umgesetzt:

·         Errichtung einer Nottreppe inklusive Lift

·         Umbau des Hauptstiegenhauses in eigenem Brandabschnitt

·         Dach,- Decken- und Außenwanddämmung

·         Fenstertausch inklusive Sonnenschutz

·         Erneuerung aller Innentüren

·         Erneuerung bzw. Sanierung der Bodenbeläge

·         Erneuerung der Boden- und Wandfliesen

·         Malerarbeiten im gesamten Gebäude

·         Erneuerung sämtlicher Sanitär- und Küchenanlagen

·         Erneuerung der Lüftung

·         Teilweise Erneuerung der Heizkörper

·         Einbau einer Brandmelde- und Alarmanlage inklusive Blitzschutz und Fluchtwegbeleuchtung

·         Umrüstung auf LED-Beleuchtung

·         Abhängung der Decken inklusive Schallschutz

·         Errichtung von Vordächern über der Zugangsrampe und dem Hortzugang

·         Erneuerung des Turnhallenbodens (gesamter Aufbau)

·         Erneuerung der Wandverkleidung im Turnsaal inklusive Sprossenwänden etc.

·         Erneuerung des Flachdachaufbaus bei dem Zwischentrakt Schule und Turnsaal

·         Generalsanierung der Außenanlagen

·         Abbruch des Schulwartehauses und Errichtung eines Müllhauses

·         Erneuerung des Stiegengeländers

·         Spenglerarbeiten beim bestehenden Dach

 

Grafiken: Architekt DI Egbert Laggner