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Neuigkeiten

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22.02.2018 Merck rüstet sich für die Zukunft - neues Entwicklungs- und Innovationszentrum eröffnet

Gerade erst im Vorjahr hat Merck Spittal ein neues Gebäude um 7,5 Millionen Euro eröffnet. Nun wurde das Werk erneut baulich erweitert. Rund eine Million Euro hat der Konzern in die Hand genommen, um ein Entwicklungs- und Innovationszentrum zu errichten. Ausschlaggebend für diese Investition war das starke Wachstum führender Marken der Merck-Sparte „Consumer Health“, die am Standort Spittal produziert werden.

Für den neuen Komplex wurde das angekaufte Lercherhaus umfassend renoviert und an das Gebäude im Süden ein zweistöckiges Entwicklungslabor auf höchstem technischen Standard mit ca. 300 Quadratmetern Geschoßfläche errichtet. Zur Straße hin gibt es ein großes Schaufenster, damit die Versuche und Innovationen auch für die Öffentlichkeit sichtbar sind.

Im neuen Entwicklungs- und Innovationszentrum wird ein eigenes Team – acht Experten aus fünf Nationen – produkt- und herstellungsspezifische Innovationen vorantreiben.

 „Spittal ist der wichtigste Standort von Consumer Health. Wir exportieren von hier aus in 95 Länder. Der Neubau ist ein nicht zu unterschätzender Schritt für das Werk“, sagt Andreas Gabriel, Chef der Sparte Consumer Health.

„Diese Innovation ist ein Meilenstein, der es möglich macht, die Zukunft zu gestalten“, so Geschäftsführer Klaus Raunegger, der sich für eine HTL für Chemie und angewandte Digitalisierung in Spittal stark macht.

 

Global Player

In Spittal erfolgt die Produktion für die meisten globalen Marken des Consumer-Health-Geschäfts, darunter Neurobion®, Bion®, Femibion®, Vigantol® und Kytta®.

Welchen Stellenwert der Standort Spittal international hat, sieht man anhand der vielen unterschiedlichen Nationalitäten, die hier beschäftigt sind. So werden bei Merck in Spittal insgesamt 16 Sprachen gesprochen.  Als größter Industriebetrieb in unserer Stadt ist Merck aber vor allem ein sehr wichtiger Arbeitgeber – mittlerweile finden hier über 400 Menschen einen Arbeitspatz. Die getätigten Investitionen sichern die Arbeitsplätze nicht nur ab, sondern werden wohl auch neue schaffen.

 

Verkauf

Wie bereits mehrfach berichtet, wird Merck die Sparte „Consumer Health“ verkaufen. Noch heuer soll das Werk einen neuen Eigentümer bekommen – welcher das ist, steht noch nicht fest. Der Standort und die Arbeitsplätze seien laut den Verantwortlichen nicht gefährdet. „Kaufinteressenten gibt es nur, wenn man ein gutes Portfolio aufweisen kann. Dieses muss weiter ausgebaut werden. Ich erwarte mir, dass das der künftige Eigentümer auch so sehen wird“, sagt Gabriel. Raunegger blickt dem Verkauf ebenso gelassen entgegen und sieht vor allem die Expertise der Mitarbeiter als einen großen Vorteil für den Standort Spittal.