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06.06.2018 „Benvenuto“: Ensemble Porcia serviert 2018 italienische Komödien

Beim diesjährigen Komödiensommer in Spittal gibt das Ensemble:Porcia werden die 24 Schauspieler, vier Regisseure und drei Musiker Stücke von italienischen Autoren zum Besten gegeben. Die 58. Spielzeit mit 113 Vorstellungen steht also ganz im Zeichen unserer südlichen Nachbarn.

Nach erfolgreichen Vorstellungen in Wien und Graz tourt der Theaterwagen durch Kärnten. Gezeigt wird eine Comedia: „Diener zweier Herren“ in einer Porcia-Fassung von Angelica Ladurner und in Artmann’scher Tradition: italienisch, rasant, verwechslungsreich und natürlich geht es um die Liebe.

Am 13. Juli erfolgt die Premiere mit „Krawall in Chioggia“ von Carlo Goldini. Die Geschichte einer kleinen italienischen Stadt, die uns zeigt wie schnell aus einer herbeigeredeten Bagatelle ein handfester Skandal gemacht wird.

Dann folgen die Premieren Schlag auf Schlag:

14. Juli: Die Premiere der Familien-Kinder-Komödie in einer Porcia-Fassung von Angelica Ladurner nach der Zeichentrickserie von Nino und Tony Pagot – „Grisu, der kleine Drache“. Grisu, der ganz im Gegensatz zu den Erwartungen an ihn furchterregend zu sein und Feuer zu spucken, den Menschen helfen möchte und Feuerwehrmann werden will.

15. Juli: „Bezahlt wird nicht“ von Dario Fo – Premiere und Vernissage in der Galerie im Salamancakeller. Eine Komödie, über soziale Gerechtigkeit und zwei Frauen, die selbst entscheiden wollen, ob und wie viel sie für Dinge, die man zum Leben braucht, zahlen. In Zusammenarbeit mit dem Strabag Kunstforum wird eine Ausstellung von Alfred Hrdlicka zu sehen sein.

19. Juli: „Buona Sera, Mrs. Campbell“ von Viktoria Schubert nach dem Drehbuch des gleichnamigen Filmes von Melvin Frank, Denis Norden und Sheldon Keller. Es kann ja vorkommen, dass es drei Männer hintereinander gibt, die aufgrund der Einsamkeit und Angst im Kriegsgeschehen ein bisschen anlehnungsbedürftig sind. Vor zwanzig Jahren war sie selbst ja noch jung und ihr Herz war so groß. Es ist ja vielleicht auch nicht so wichtig, wer von den drei Amerikanern wirklich der Vater ist, solange sie brav zahlen und die entzückende Tochter fördern. Aber was tun, wenn die drei nach so langer Zeit zum Veteranentreffen nach Italien zurückkommen und ihre „Rechte“ einfordern?

24. Juli: „Don Camillo und Peppone“ von Gerold Theobalt nach einem Roman von Giovannino Guareschi. Wer kennt sie nicht, die ewigen Streitereien zwischen dem katholischen Priester Don Camillo und dem kommunistischen Bürgermeister?! Dabei geht es um soziale Gerechtigkeit, Fußballspiele und Taufen auf den schönen Vornamen „Lenin“.

 

Überraschungsmenü

Wie bei der Sopressa, einer besonders intensiven italienischen Wurst, die aus vielen Zutaten besteht, serviert das Ensemble Porcia auch 2018 nach drei Vorstellungen, gewissermaßen zum Dessert, viele kleine und überraschende Schmankerl aus der Lachküche. Übrigens: Bezahlt wird nicht!

 

Fotos 8 bis 16: Marco Riebler