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11.07.2019 Das Abfallwirtschaftszentrum wird erweitert und modernisiert

Alle Informationen und Pläne können HIER HERUNTERGELADEN werden.

 

Das derzeitige Abfallwirtschaftszentrum am Bahndamm mit dem Recylinghof, dem Splittlager sowie der ehemaligen Pagohalle, die bisher als Garage, Lagerraum und Aufenthaltsbereich genutzt wurde, wurde im Jahr 1994 errichtet und ist demnach nicht mehr zeitgemäß. Daher hat sich die Stadtgemeinde Spittal entschlossen, dieses umfassend zu modernisieren und zu erweitern. Durch die Umbaumaßnahmen auf dem 8.434 Quadratmeter großen Areal wird das Abfallwirtschaftszentrum auf den neuesten Stand der Technik gebracht.

Die Fertigstellung des Projekts ist für Dezember 2019 geplant. Die Stadt investiert in die Modernisierung insgesamt 1,35 Millionen Euro.

Für die Umbaumaßnahmen wurden ausschließlich Unternehmen aus Spittal und Umgebung beauftragt. Damit wird die heimische Wirtschaft gestärkt und die Wertschöpfung bleibt in der Region.

 

Projektbeschreibung:

 

Halle Müllbeseitigung:

Die ehemalige „Pagohalle“, die bisher unter anderem als Garage, Lagerräume und Aufenthaltsbereiche genutzt wurde, wird im Zuge des Umbauprojekts bis auf die Tragstruktur abgebrochen. Die Tragstruktur wird statisch verstärkt und die Halle mit einer neuen Hülle versehen. Im östlichen Bereich wird die Halle um sechs Meter gekürzt. Hier entstehen der neue Eingangsbereich und Parkmöglichkeiten.

Die neue Halle beinhaltet im Erdgeschoss einen Büroteil, WC-Anlagen sowie den Technikbereich (Heizraum, E-Technik, Waschraum für Berufsbekleidung mit Trockenraum). Im Waschraum erfolgt die Reinigung der Einsatzkleidung durch spezielle Industriewaschmaschinen. Auch die Monturen der Feuerwehr Spittal werden hier künftig gewaschen.

Der nordwestliche Bereich dient künftig als Garage für die Müllsammelfahrzeuge und den Kanalspülwagen. Im Obergeschoss entstehen für die Angestellten neue Umkleiden, Duschen sowie Aufenthaltsräume und eine WC-Anlage. Desweitern wird über der Garage ein Lagerbereich mit einer Fläche von ca. 225 Quadratmetern geschaffen.

 

Recylinghof:

Die gelagerten Mülltonnen und -container nördlich des Recyclinghofs werden mit einer carportähnlichen Konstruktion überdacht.

Im östlichen Teil wird ein Batterielager errichtet. Durch die Adaptierung der Abgabevoraussetzungen werden hier sämtliche gesetzlichen Auflagen in Bezug auf die Abgabe und Lagerung der „Lithium-Ionen-Batterien“ erfüllt.

Ebenso werden die Boxen für die Abgabe von elektronischen Klein- und Großgeräten erweitert. Zudem werden diverse „Fahrsilos“ installiert, um den Bürgern die Abgabe von sperrigen oder großvolumigen Materialien zu erleichtern.

Die Bevölkerung der Stadt Spittal soll durch diese übersichtlich angeordneten Trennsysteme zur verstärkten und verbesserten Mülltrennung animiert werden.

Die bestehende desolate Zaunanlage wird durch eine neue Einfriedung in Leichtbauweise ersetzt.

Beim bestehenden Splittlager zwischen Recyclinghof und der Halle herrscht kein Veränderungsbedarf. Dieses bleibt daher unverändert bestehen.

 

Betrieb läuft trotz Umbau weiter:

Trotz des Umbaus wird jeden Freitag von 8 bis 16 Uhr die Annahme von diversen Restmüll- und Problemstoffen durchgeführt. Es können nur Kleinmengen angenommen werden. Fahrzeuge mit Anhänger werden ausnahmslos gebeten, die Verbandsmülldeponie in Schüttbach anzufahren. Holz bis max. 0,2 m³ (Kofferraummenge) wird angenommen. Plastik, Eisen und Bauschutt sind während der Umbauphase ebenfalls direkt zur Verbandsmülldeponie zu bringen.

Die Abgabestelle liegt in unmittelbarer Nähe des Recyclinghofes. Es wird um Verständnis für Wartezeiten bei der Abgabe ersucht.

 

Info und Aufklärung:

Das Service und die Aufklärungsarbeit in Bezug auf die Abfalltrennung werden künftig mit diversem Infomaterial, welches vor Ort ersichtlich für jedermann aufliegt, verstärkt.

 

Zahlen und Fakten

 

Baustart: Juli 2019

Geplante Fertigstellung: Dezember 2019

Investitionsvolumen: 1,35 Millionen Euro

 

Fläche der einzelnen Bereiche:

Müllbeseitigung (EG + OG): 1.010,59 m²

Recyclinghof: 502,46 m²

Batterielager: 30,25 m²

 

Bildunterschrift:

GR LAbg. Gerhard Klocker, GR Roland Mathiesl, Bürgermeister Gerhard Pirih, Vizebgm. Peter Neuwirth, GR Albert Lagger, Betriebsleiter Ernst Palle, GR Rüdiger Wolfgang Kofler und Projektleiter Christian Moser (von links)