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Familienfreundliche Gemeinde

Familienfreundliche Gemeinde Projektgruppe

2.500 Ideen für unsere familienfreundliche Stadt

Spittal an der Drau ist eine lebenswerte Stadtgemeinde für alle Generationen. Angefangen von der Kinderbetreuung, über Schulen, Fachhochschule, Gesundheitsvorsorge bis hin zu  Wirtschaft und Arbeitsplätzen bietet unsere Kommune viel Sport, Kultur, Natur, Gemeinschaft und Service.

Daher hat sich unsere Stadt zur Zertifizierung Spittals als „familienfreundliche Gemeinde“ entschlossen. Zu Beginn wurde eine Projektgruppe aus allen Bereichen der Spittaler Bevölkerung gebildet.

Am 25. Juni fand sich die Projektgruppe zum ersten Mal im Schloß Porcia ein, wo die ersten Aufgaben abgearbeitet wurden. Die bestehenden Angebote für Familien in der Stadt zu sichten war nur der Anfang. Auf Grund der Vielfalt, die es in Spittal gibt, entschloss sich die Projektgruppe 3 Arbeitsgruppen zu bilden die Bevölkerung nach Lebensphasen zu unterteilen, und Zielgruppenspezifische Fragen für die Erhebungsbögen zu entwickeln.

In mehreren Arbeitsgruppensitzungen wurden schlussendlich die Fragebögen für eine Erhebung bezüglich fehlender und zu verbessernde Angebote fertiggestellt. Es wurde auch darüber nachgedacht, wie man am besten die jeweiligen BürgerInnen erreichen kann, und so entschloss man sich zu einer Online und einer Papierform der Erhebungsbögen, die durch die Multiplikatoren wie Schulen, Kindergärten, Jugendeinrichtungen oder Pensionistenverbänden weitergegeben wurden.

So konnte das Projekt „familienfreundliche Gemeinde“ immer konkretere Züge annehmen.

Um unsere Stadt noch lebenswerter für alle Generationen zu machen, hat sich die Stadtgemeinde Spittal intensiv mit diesem Thema auseinandergesetzt und versucht, alle in der Stadt lebenden und am Gesellschaftsleben teilhabenden Menschen aktiv einzubinden.

Das große Interesse an diesem Thema zeigte sich nicht zuletzt darin, dass bei der Umfrage, die von Dezember 2017 bis Jänner 2018 abgehalten wurde, insgesamt 2.500 Ideen und Vorschläge eingebracht wurden.

Die Auswertung der umfangreichen Rückmeldungen erfolgte durch die HLW-Schülerinnen Fabienne Steiner und Marina Rupnik, die ihre Maturarbeit zu diesem Thema unter der Betreuung von Christa Hilweg – Wollte verfassen und somit der Stadtgemeinde eine große Unterstützung waren.

An dieser Stelle möchten wir uns auch herzlichst bei all jenen bedanken, die unserem Aufruf zur Umfrage so zahlreich gefolgt sind.

Am 4. April erfolgte ein abschließendes Treffen der Projektgruppe, in dem die Auswertung vorgestellt wurde. Es zeigte sich, dass der Großteil der Befragten mit der Wohn- und Lebensqualität in Spittal zufrieden sind. Dennoch gibt es in einigen Bereichen noch Verbesserungsbedarf.

Die eingebrachten Vorschläge wurden kürzlich von der Projektgruppe gesichtet und diskutiert. Unter anderem wurden die gewünschten Maßnahmen wie ein neues Jugendservice, ein Skaterpark, eine Kletter-/Boulderhalle, Spielmöglichkeiten für Kleinkinder von 1 bis 3 Jahren, rauchfreie Spielplätze, ein öffentlicher WLAN-Zugang (Innenstadt/Stadtpark), Verbesserung der Angebote bezüglich Kinderbetreuungszeiten, das Radwegenetz sowie eine Info-Plattform (orientiert nach Lebensphasen) in den zuständigen Ausschüssen, im Stadtrat behandelt und im Gemeinderat am 26. Juni mehrheitlich beschlossen.

Selbstverständlich ist die die Stadtgemeinde Spittal sehr bemüht so viele Vorschläge als möglich Umzusetzen. Es muss aber auch gesagt werden, dass nicht alle Vorschläge umsetzbar sind, da die Finanzierung auch gegeben sein muss.

Die Stadtgemeinde Spittal an der Drau freut sich aber der Bevölkerung mitteilen zu können, dass in den kommen Jahren viele dieser Vorschläge umgesetzt werden und somit die Stadt noch lebenswerter für Familien werden wird.

 

Mitglieder der Projektgruppe:

Vizebürgermeister Andreas Unterrieder, die Stadträte LAbg. Christoph Staudacher und Ina Rauter, die Gemeinderäte Andrea Oberhuber, Franz Ottacher, Barbara Samobor, Lukas Gradnitzer, Nadja Seebacher und Hermann Bärntatz sowie Christian Petautschnig (Stadt Spittal, Projektbeauftragter) Ewald Lerch (Stadt Spittal), Unternehmer Arno Klausner, Katja Carr-Kranz (Grafikerin), Jolanda Onic (PTS-Lehrerin), Christa Hilweg-Wollte (HLW-Lehrerin), Ulrike Milachowski (Caritas), Irmgard Linder (Caritas), Sepp Pfeiffer (Caritas), Ines Stockhammer (Caritas), Fabienne Steiner (HLW-Schülerin) und Marina Rupnik (HLW-Schülerin);