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Reges Interesse beim Tag der offenen Tür in Spittal

V.l.n.r.: Anton Aschbacher (Geschäftsführer der BES), die beiden Kelag-Vorstände Manfred Freitag und Hermann Egger, Günther Stückler (Geschäftsführer der KELAG Wärme GmbH), Reinhart Rohr (Landtagspräsident), Herbert Krobath (Gesellschafter der BES), Gerhard Pirih (Bürgermeister Spittal), Bernd Sengseis (1.Vizebürgermeister), Franz Eder (Stadtrat), Roland Mathiesl (Gemeinderat), Herbert Haupt (2. Vizebürgermeister) und Arno Klausner (Gesellschafter der BES) setzten auf Nachhaltigkeit.
Als Dankeschön und als Zeichen der Wertschätzung der verantwortungsvollen Partnerschaft überreichte Geschäftsführer Günther Stückler Bürgermeister Gerhard Pirih ein KELAG Wärme E-Fahrrad.

Hunderte Bürgerinnen und Bürger der Stadt Spittal an der Drau nutzten am Samstag, 18. Oktober, die Gelegenheit, das neue Biomasseheizwerk im Zuge des Tages der offenen Tür zu besichtigen.

Die KELAG Wärme GmbH und Ihre Tochtergesellschaft, die BES Bioenergie Spittal GmbH, boten den Interessierten Führungen durch das moderne Biomasseheizwerk an und beantworteten viele Fragen zum Thema umweltfreundliche Fernwärme.


Geschäftsführer Günther Stückler konnte bei der Eröffnung des Tages der offenen Tür zahlreiche Ehrengäste begrüßen: Landtagspräsident Reinhart Rohr, Bürgermeister Gerhard Pirih und seine Stellvertreter Bernd Sengseis und Herbert Haupt sowie Vorstandssprecher Hermann Egger und Vorstandsdirektor Manfred Freitag von der Kelag. Stückler dankte den Vertretern der Stadtgemeinde für die Unterstützung beim Bau der Fernwärme in Spittal und dankte den Bürgerinnen und Bürger, dass sie sich für Fernwärme entschieden und Verständnis für die Unannehmlichkeiten während des Baues hatten.


Die Bioenergie Spittal GmbH errichtete um rund 6 Millionen Euro das Biomasse-Heizwerk im Osten der Stadt. 51 % der Anteile der BES Bioenergie für Spittal GmbH hält die KELAG Wärme GmbH, 49 % halten drei Unternehmen aus Spittal, die ASTRA BioEnergie GmbH von Anton Aschbacher, die Klausner GmbH und die Elektro Krobath GmbH. Die KELAG Wärme GmbH investierte rund 7 Millionen Euro in das 15 km lange Fernwärmenetz. In Zukunft werden nun rund 30 Millionen Kilowattstunden Wärme an die Kunden in Spittal/Drau geliefert, das entspricht dem Bedarf von 4.500 Wohnungen.

Beim Tag der offenen Tür stellte Anton Aschbacher, Geschäftsführer der BES, den Besuchern das Heizwerk vor, das nachwachsenden Rohstoff aus der Region nutzt. Kelag-Vorstandssprecher Hermann Egger betonte, dass die Kelag auf die Nutzung erneuerbarer Energie setze. Die Fernwärme Spittal an der Drau sei ein weiterer Baustein zur Erreichung der Klimaschutzziele. Bürgermeister Gerhard Pirih wies die Besucher darauf hin, dass Bund und Land die Förderungen für Anschlüsse an das Fernwärmenetz von bis zu 60 % bis Ende kommenden Jahres verlängert habe. Landtagspräsident Reinhart Rohr, in Villach selbst Kunde der KELAG Wärme GmbH, sagte, dass in seiner Zeit als Energiereferent des Landes Kärnten (2002 bis 2010) der Anteil erneuerbarer Energie in Kärnten von 40 % auf 48 % gestiegen sei. Dieser Prozentsatz beträgt jetzt bereits rund 50 %.

Nach den Führungen durch das Biomasse-Heizwerk ging es für die Besucherinnen und Besucher gemütlich weiter. Es gab einen Imbiss und Live-Musik von den GschwisRa. Erst nach 15 Uhr klang der Tag der offenen Tür allmählich aus.