KARL VOUK
Der bildnerische Ansatz von Karl Vouk hat sich in den letzten Jahren offensichtlich bescheidenen und minimalen künstlerischen Metaphern und der farblichen Monochromie zugewandt. Der Künstler fühlt sich von der Sprache der Ideogramme angezogen, von Symbolen und Zeichen, die von Kulturen verwendet wurden, die noch keine Schrift kannten. Dennoch greift Karl Vouk nicht nur auf die Symbole und Zeichen von vergangenen Kulturen zurück, wir finden auf seinen Leinwänden auch geistige bzw. „mythische“ Bilder unserer Zeit. Sein bildnerisches Werk gliedert sich in Zyklen. Während in der seit 2006 entstandenen Werkreihe ’ROTA’ das Motiv des Gießers abgewandelt wird, der zum Sinnbild für den Wandellauf der Zeiten mutiert, zitiert der Künstler in seinem jüngsten Zyklus mit dem Titel ’RUN[A]WAY’ Strukturen diverser Flughafenanlagen und deren Grundrissfigurationen, die als virtuelle Geoglyphen tier- oder insektenhaft anmuten.
„Aus diesen Ansätzen heraus entwickelte er eine ganz persönliche Zeichensprache, in der Metaphern einer meditativen Lebenssicht als verschlüsselte Signale aus dem Bildraum wirken; Gedankenspuren in Bildzeichen umgesetzt, die nun, sichtbar geworden, zu entschlüsseln sind.“ (Margot Paulitsch)
Karl Vouk wurde 1958 in Klagenfurt geboren. Er studierte Architektur an der Technischen Universität und an der Akademie für bildende Kunst in Wien. Er diplomierte 1986 in der Klasse von Prof. Peichl. Er lebt und arbeitet in Rinkolach bei Bleiburg.
Vernissage: Fr., 25. Februar, um 19 Uhr
zu sehen bis 25. 3. 2011



