Bürgermeisterbrief Dezember
Erinnern Sie sich noch? Ich habe Ihnen vor zwei Monaten erzählt, dass es eine mediale Retourkutsche für meinen offenen Brief in einer Tageszeitung geben wird. Diese scheint nunmehr einzutreffen. Davon sind nicht nur meine Familie, sondern mittlerweile auch Kollegen im Stadt- und Gemeinderat betroffen.Es wird immer schmutziger und persönlicher. Zumeist handelt es sich um anonyme Informanten, die im Internet und in anonymen Leserbriefen zu feige sind, sich zu deklarieren. Nichts ist zu tief, als dass man darüber nicht gerne berichten möchte.
Alljenen sei ins Stammbuch geschrieben: Dies alles beeindruckt mich noch immer nicht besonders. Ich werde an dieser Stelle weiterhin unsere Gemeindebürger offen, unbeeinflusst und korrekt über derartige Vorgehen informieren. Auch wenn sich danach zwei meiner Kollegen aus dem Stadt- und Gemeinderat, wieder Hand in Hand in die Lokalredaktionen ausweinen gehen.
Am Mittwoch hat der von mir einberufene Postgipfel im Rathaus stattgefunden. Alle interessierten Gruppierungen wurden eingeladen, sich über die weitere Zukunft unserer Postämter auszutauschen. Unsere Beschwerde gegen die Schließung beim Verwaltungsgerichtshof hat in Wien für gehörige Aufregung gesorgt. Ich halte Sie auch diesbezüglich natürlich am Laufenden. Letzten Dienstag wurde im Gemeinderat auch das Budget 2012 diskutiert und beschlossen. Ziel war es, wünschenswerte Projekte und Pflichtaufgaben in ein vernünftiges Finanzkorsett zu bringen. Insgesamt stehen im Ordentlichen und Außerordentlichen Haushalt ca. 37 Millionen Euro zur Verfügung. Mein Dank gilt allen KollegenInnen aus dem Stadt- und Gemeinderat, sowie meinen MitarbeiterInnen in allen Abteilungen der Stadtgemeinde.
Für das Jahr 2012 wünsche ich Ihnen und Ihren Familen vor allem viel Gesundheit, beruflichen Erfolg, Zufriedenheit und Glück.