Bürgermeisterbrief Juli
Ein Gerücht entsteht aus einer Vermutung oder boshaften Absicht seines/r SchöpferIn und wird durch sogenannte „gute Freunde“, über Klatsch und Tratsch gerne und schnell verbreitet. Verbunden mit der Bitte, niemandem zu erzählen, dass es von ihm/ihr kommt.
Warum schreibe ich das? Jeden von uns kann ein Gerücht treffen. Normalerweise interessiere ich mich nicht dafür, aber meist vor Wahlen werden mir irgendwelche ledige Kinder, Lottogewinne und Sonstiges angedichtet. Daher ein klarer Satz dazu: Ich habe noch nie einen einzigen Euro gewonnen und schon gar nicht gibt es irgendwo ein lediges Kind von mir. Solche Unterstellungen sind geschmacklos und entwürdigend.
Unser Leben ist geprägt von Veränderungen und unterschiedlichen Entwicklungen. Auch hier eine Bemerkung zu meiner privaten Situation. Sie sollen es von mir und nicht von „guten Freunden“ hören. Es ist korrekt, dass meine Gattin Petra und ich künftig unterschiedliche Wege gehen werden. Diese Situation ist nicht angenehm, aber wir werden sie mit gegenseitiger Achtung bewältigen.
So, nun aber zu erfreulicheren Dingen. Unser architektonisch ungewöhnliches Strandbadrestaurant am Millstätter See wurde plangemäß am 10. Juli eröffnet. Viel medialer Wirbel wurde zuvor um ein fehlendes Fenster im Lokal gemacht. Gut so, das Fenster gibt es jetzt natürlich und die Gratiswerbung für unser neu gestaltetes Strandbad war auch unbezahlbar.
Der internationale Chorwettbewerb und die Komödienspiele beleben auch heuer wieder unser Schloss Porcia. Das Kompliment unserer Gäste für die herrliche Mischung aus Palmen, freundlichen Menschen und unserem Schloss gebe ich gerne an Sie weiter. Ich wünsche Ihnen allen, vor allem aber unseren Kindern, einige erholsame und spannende Ferienwochen.