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ANDRES KLIMBACHER

„INSIDE“

 

Der 1963 in Basel geborene Sohn zweier Künstler übersiedelt 1972 nach Kärnten. Nach der Ausbildung zum technischen Zeichner beginnt er zunächst als Maler. Die Faszination fürs Haptische und das Arbeiten mit verschiedenen Materialien führen ihn aber bald zur Bildhauerei. Stets begleitet ihn die Frage nach der Aufgabe der bildenden Kunst, die im allgemeinen nicht allein den Anspruch habe schön zu sein. Vielmehr sei sie ein Zeitdokument, in dem sich der kulturelle Stand einer Epoche widerspiegle. Klimbacher sieht seine Arbeiten als Versuch, den Gedanken einen Körper zu geben, als Möglichkeit nonverbaler Mitteilung, die von den BetrachterInnen Zeit abverlangt, Zeit sich damit auseinanderzusetzen. So wie es für ihn ein Genuss sei, eine Skulptur wachsen zu sehen, möchte er dem Publikum einen (zeit)intensiveren Zugang zur bildenden Kunst bieten.

 

Der Dialog stellt dabei ein zentrales künstlerisches Thema dar. Formal beschäftigt er sich mit Begriffen wie Ästhetik, die auf Spannung und Gleichgewicht beruht oder spielt mit dem Kontrast der Materialien. In seinen neuesten Plastiken geht es um die Beziehung von Innen und Außen, die er mithilfe unterschiedlicher Techniken beleuchtet und dabei das im Inneren Verborgene zu entdecken sucht.

 

Den Dialog findet er aber auch in Form von menschlichen Begegnungen auf Bildhauersymposien oder auf Reisen. So prägt ihn zum Beispiel die Freundschaft mit Theo Mahood, einem „Native American“ vom Stamm der HAIDA, mit dem er auf Vancouver Island an gemeinsamen Plastiken arbeitet. Seine in St. Georgen am Längsee aufgestellte Skulptur „Die Ruhe“ verbindet er mit folgender indianischer Weisheit: „Leben bedeutet nur, vom Schoß der Muttererde getrennt zu sein, Tod ist eine Rückkehr.“

 

Vernissage: Fr., 19. 4., um 19 Uhr

zu sehen bis 17. 5. 2013