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ANNA M. KRAM / MAX SEIBALD

"bildobjekt"

 

ANNA M. KRAM / MAX SEIBALD 

"bildobjekte"

Vernissage: Fr., 13. März, 19 Uhr

In der Galerie im Schloss Porcia in Spittal/Drau

Ausstellungsdauer: 14. 3. – 24. 4. 2009

                       

Homepage M. Seibald / Krastal   

 

BILDOBJEKTE

 

Malerei, die vielschichtig den Raum spürbar macht, die die Fläche aufbricht und die Farbe pulsieren lässt - auf der einen Seite. Minimalistische plastische Objekte, geometrische Raumformen, die durch ihr konsequent monochromes Weiß die Dreidimensionalität verstärken - auf der anderen.

Treffen zwei so unterschiedliche künstlerische Positionen aufeinander, setzt ein „work-in-progress“ ein, der von beiden Seiten viel abverlangt. Gemalte Bilder fusionieren in einem seriellen Arbeitsprozess mit klar abgegrenzten, scharfkantigen Plastiken zu „Bild-Objekten“, die im Idealfall zu einem Werk verschmelzen. Das ist hier der Fall: Die Ausstellung dokumentiert einen Dialog zwischen einem klassischen Bildhauer und einer polnischen Malerin, deren Wege sich auf verschiedenen Ebenen kreuzen.

Max Seibald (*1968), Förderpreisträger für Bildende Kunst 2008, arbeitet gerne spartenübergreifend. In Anna M. Kram (*1969) hat er eine Künstlerin gefunden, die ihn in ihrer Gegensätzlichkeit anzieht und herausfordert. Während in der Plastik der Raum haptisch spürbar ist, vermag die Malerei die Fläche illusorisch aufzubrechen - während der klassische Bildhauer zumeist auf Farben verzichten, stellen sie für die Malerin ein wesentliches Ausdrucksmittel dar. Erst nach und nach, durch die gemeinsame praktische Arbeit, wurden Wege gefunden, miteinander bildnerisch zu kommunizieren, um eine gemeinsame Sprache zu finden, die dennoch die Besonderheiten beider nicht auflöst. Das Ergebnis sind Bildobjekte, die das malerische und das plastische Element gleichermaßen selbständig zum Ausdruck bringen und zugleich in sich geschlossene Arbeiten bilden.