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GISELBERT HOKE

SONDERAUSSTELLUNG "GISELBERT HOKE"

 

Die Galerie im Schloss Porcia feiert 2010 ihr dreißigjähriges Bestehen. Daher beginnen wir im Jänner mit der Sonderausstellung "GISELBERT HOKE", einem der wichtigsten österreichischen Künstler der Nachkriegszeit, der für die Galerie und ihre Geschichte richtungsweisend werden sollte. Bereits im Alter von 23 Jahren gewann er seinen ersten Wettbewerb: die Gestaltung der berühmten Wandfresken in der Halle des Klagenfurter Hauptbahnhofes. Neun Jahre später schuf er eine Wandmalerei für die Diözese Eisenstadt, die 2009 von seiner Tochter Karma Eder restauriert und unter Denkmalschutz gestellt wurde. Im Jahr 1962 erwarb er das Schloss Saager bei Grafenstein, das zu seinem Werkhaus und Kunstdepot wurde, und wo er heute noch lebt und arbeitet. Er leitete 20 Jahre lang ein Institut für Künstlerische Gestaltung in Graz und lehrt bis heute an verschiedenen Sommerakademien. Bedeutende Werke von Giselbert Hoke sind u. a. die Fresken in der Abt-Kapelle des Stiftes Rein, die Emailwände in der Zentralschule Zeltweg und die Glasfenster in der gotischen Kirche in Gnas. Auch für die Stadt Spittal fertigte er ein großformatiges Emailbild an.

 

In der Ausstellung in der Galerie Porcia, wird er sogenannte Palettenbilder zeigen, die vorher noch nie ausgestellt worden sind. Sie stehen in enger Verbindung mit der großformatigen Serie "Nada" (Nichts), die vor zwei Jahren im KunsthausSudhaus und in der Villa Manin bei Udine zu sehen war. Wieland Schmied spricht hier von einem "neuen Hoke", der in diesen Bildern zum Ausdruck kommt.

 

"Dann hat Hoke auch seine Chiffren zurückgenommen, schrittweise, aber schließlich vollständig, nichts blieb mehr von ihnen übrig – fast nichts, muss man sagen, denn in den großformatigen Bildern, die jetzt entstanden, lebt noch, wie rudimentär oder fragmentarisch auch immer, die Erinnerung an die Fülle des Lebens." (W. Schmied)

 

GISELBERT HOKE – Sonderausstellung zum 30-Jahr-Jubiläum der Galerie

Vernissage: Freitag, 15. Jänner, um 19 Uhr