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HELMUT MACHHAMMER

 

„Skulptur ist die Kunst des Raumes, damit der Richtungen, Flächen und Hohlräume, der Höhen und Tiefen, so könnte man vielleicht die Arbeit von uns beiden Steinbildhauern beschreiben.“ (H. Machhammer u. E. Strasser)

 

Das große Thema in Helmut Machhammers Arbeiten ist der Mensch, das Material, mit dem er sich vorrangig auseinandersetzt, der Marmor. Doch trotz dieser klassischen Rahmenbedingungen ist der Künstler weit entfernt davon, Plastiken im Stile der Renaissance herzustellen. Vielmehr verfolgt er seine eigene Stilrichtung, die die Form der Skulptur bestimmt. In seiner Werphase „Purzeln“ beispielsweise wurden die dreidimensionalen abstrahierten Körper so angefertigt, dass sie durch Drehen der Figur immer wieder neue Ansichten, neue Inhalte offenbaren. Dieser interaktive Prozess des Drehens ist entscheidend für das Verständnis der Skulptur. Das Zusammenspiel zwischen Material, Form und Inhalt ist in allen Arbeiten Machhammers wichtig. So befasst er sich nicht allein mit dem Stein, sondern auch mit geschichteten Holzbrettern und sich durch den Raum windenden Metallen oder aber er fertigt unkonventionelle Eisskultpuren („Fire Cubes“).

 

Helmut Machhammer wurde 1962 in Kalwang geboren und studierte an der Akademie der Bildenden Künste bei Prof. Joannis Avradimis. Neben anderen Auszeichnungen erhielt er 1986 den Theodor Körner Preis und 2002 den Förderpreis des Landes Kärnten für Bildende Kunst. Zahlreiche Projekte und Ausstellungen im In- und Ausland bestimmen seine künstlerische Biografie. Der Künstler lebt heute abwechselnd in Völkermarkt, im Krastal und in Wien.

 

 

Vernissage:

Fr., 7. Mai, um 19 Uhr, in der Galerie im Schloss Porcia (zu sehen bis 4. 6.)