Parteienverkehr

Mo:
08:30 bis 12:00 Uhr
Di:
08:30 bis 12:00 Uhr und
 
14:00 bis 16:00 Uhr
Mi bis Fr:
08:30 bis 12:00 Uhr
Sie befinden sich hier:Startseite » Kulturstadt Spittal » Galerie » Bojan Sumonja

Spittaler City Taler Betriebe

Müllabfuhrplan 2017

Stadtplan

zur Ansicht
Detaildarstellung

BORDER CROSSING / Bojan Sumonja

Bojan Šumonja zählt zu den bekanntesten und anerkanntesten zeitgenössischen bildenden Künstler Kroatiens. Er wurde 1960 in Pula geboren, sein Studium führte ihn aber nach Venedig, wo er in der Klasse von Prof. Tramontina an der Accademia di Belle Arti zum akademischen Bildhauer ausgebildet wurde. Bald erkannte er jedoch seine Leidenschaft für die Malerei, mit der er bei zahlreichen internationalen Einzelausstellungen in Italien, Slowenien, Deutschland, Belgien, Luxemburg oder den USA vertreten ist. Formal beeinflusst von Werken der deutschen Neoexpressionisten stehen seine Werkserien inhaltlich in engem Zusammenhang mit dem aktuellen politischen Geschehen und dem Menschenbild in unserer Gesellschaft. Große Bekanntheit erlangte er durch eine Serie, in der Schafherden im Mittelpunkt stehen. Sie können als Allegorie für das biblische Gleichnis vom verlorenen Schaf verstanden werden, das hier allerdings in der Mehrzahl ist. Die dicht gedrängten Nutztiere scheinen die Leinwand förmlich zu sprengen und orientierungs- und teilnahmslos in verschiedene Richtungen zu blicken.

Die Kunstkriterin Branka Benčić schreibt dazu: „The flock of sheep, as the only motif of the work floods the entire surface of the canvas. In the perspective of close and expressed foreground it seems as if the sheep will slip off the edge of the painting (...)“

Šumonja arbeitet unentwegt, wobei seine Bildinhalte in verschiedenen Variationen immer wiederkehren. Weitere beliebte Hauptmotive stellen seine „Kopf-in-den-Sand-Stecker“, am Hochseil hängende Menschen oder Superhelden dar. Stets mit einem Augenzwinkern vermag er es kritische Themen mit einer malerischen Leichtigkeit umzusetzen. Er beginnt seine Werkserien stets mit einem tiefschwarzen Untergrund, aus dem er seine Motive förmlich heraus modelliert. Sein Duktus ist schwungvoll und bewegt, ohne jedoch die Gesamtkomposition aus den Augen zu verlieren.

Vernissage: Freitag, dem 10. November, um 19 Uhr zu sehen bis 7. 12. 2017