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Cornelia Caufmann

wild x ze(h)n

Die gebürtige Spittaler Künstlerin Cornelia Caufmann, die ihren Lebensmittelpunkt in Wien gefunden hat, bringt in ihrer Arbeit dynamische kalligraphische Zeichen kraftvoll zu Papier oder widmet sich intuitiv von Literatur und Musik beeinflussten Texturen. Unterstützt wird sie dabei oft von Live-Instrumentalmusik, deren Tonspuren sie gekonnt und mutig in Bildspuren übersetzt. Bei der Vernissage, die als Mattinée am Samstag, den 14. Jänner, um 11 Uhr stattfindet, wird die Künstlerin gemeinsam mit Tobias Leibetseder eine experimentelle Performance durchführen.

ink textures

Dauer: ca. 30min (3 Teile) Interpreten: Cornelia Caufmann Tobias Leibetseder Komposition: Tobias Leibetseder

Wie ein Strich klingt? How does a stroke sound?

Ein Changieren zwischen Bildender Kunst und Elektroakustischer Improvisation. „ink textures“ ist ein Berührungspunkt und eine Verschmelzung von Klang und Malerei/Zeichnung. In Zusammenarbeit mit der bildenden Künstlerin Cornelia Caufmann entstand nach einer Kompositionsidee von Tobias Leibetseder ein Stück, basierend auf einer Rückkopplungsschleife zweier Medien. Die Teilstücke der Komposition bestehen aus Zeichenblättern als akustische und bildnerische Improvisationsflächen. Die Blätter werden über Kontaktmikrofone abgenommen und sind als Klangerzeuger zu verstehen. Der Klang, der auf den Blättern ausgeführten Striche ist bestimmt durch die Wahl der verwendeten Mal- und Zeichenwerkzeuge, sowie der Papierbeschaffenheit des jeweiligen Bildträgers. Bei jedem Teil (Blatt) von „ink textures“ wird der Klang einer individuellen elektroakustischen Transformation unterzogen und über live Processing per Software verändert. Der Rhythmus und die Formung der klanglichen wie bildnerischen Interaktionen werden durch MusikerIn und MalerIn in Rückkopplung und gegenseitiger Modulation improvisativ bestimmt. Im Dialog zwischen Malerei/Zeichnung und elektroakustischer Klangformung entwickelt sich eine Textur, die auf Papier wie eine grafische Partitur im Moment entsteht, sowie im akustischen Raum als Repräsentation eines klanglichen Objekts hörbar wird. Diese Klänge werden auch gleichzeitig aufgenommen. Das Setup bildet in seiner Gesamtheit ein Instrument. Die ausgeführten Malereien/Zeichnungen sind auch als individuelle Texturen und als ikonographische Texte lesbar. Wie auch die klanglichen Texturen in Tonaufnahmen als eigenständige Morphologien erfahrbar sind. In der Zusammenführung eines Blattes mit der entsprechenden Aufnahme in Form einer Pressung auf Vinyl als Unikat, ist ein Teilstück von „ink textures“ vollständig und als Kunstobjekt im bildnerischen Bereich verankert.