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GERT PALLIER

Dialog mit Pablo Neruda

Chile 2013

 

„Ich schreibe für eine jüngst den Wassern entstiegene Erde,

noch frisch von Blumen, Blütenstaub und Kalk,...”

Pablo Neruda, Chiles großer Gesang aus Dichtungen

 

Im Frühjahr dieses Jahres ist Gert Pallier das erste Mal tatsächlich vor Ort, auf den Spuren des chilenischen Dichters Pablo Neruda (1904-1973). Zwei Monate lang bereist Pallier alle Landschaftsstriche Chiles von Patagonien im Süden bis in die im Norden gelegene Atacama Wüste. Denn der Künstler will, angeregt durch Nerudas poetische Wortgebilde ganz in die sichtbare Landschaft eintauchen. Inspiriert von Licht, Farbe, Geräuschen, vor allem aber von den Formen und Strukturen der sich ausbreitenden Landschaft erfährt der Maler ein tiefes Naturerlebnis, welches er in seinem Skizzenblock festzuhalten versucht. Die chilenische Erde dient ihm dabei als Pigment für seine Farben bzw. seine Malerei.

In vielen seiner Blätter, aber auch in seinen Bildern ist der erste Schritt tatsächlich ein Auftragen dieser Erde auf die Fläche. Erst danach folgt ein Weiterarbeiten mit Tusche, Bleistift und Pastell- oder Ölkreide. Dem Maler dienen nicht einzelne Zeichnungen als Vorlage, sondern die Skizze ist Erinnerung an das tiefe Naturerlebnis, welches er dann aus seiner inneren Welt als geistige Realität auf die Leinwand überträgt. Als Anschauungserlebnis vor der Natur auf Papier gebracht, wird es im Atelier, angeregt von inneren Zuständen und der Intuition des Malers zum Bild. Solcherart entstehen, geprägt durch die Lyrik Nerudas, der sichtbaren Landschaft Chiles und dem persönlichen Naturempfinden des Malers überaus kraftvolle „lyrische“ Landschaftsinterpretationen.

Barbara Billa

 

Vernissage: Fr., 8. November, um 19 Uhr

zu sehen bis 6. 12. 2013