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Hollauf/Libiseller

„Das Leichte und das Schwere“

Die Begriffe „das Leichte und das Schwere“ scheinen auf den ersten Blick den beiden Künstlern sofort zuordenbar. Das Leichte befindet sich in den mit zeichnerischen Mitteln gestisch gestalteten Figuren und Landschaften von Klaus Hollauf, das Schwere hingegen finden wir in den rohen, rauen Tonarbeiten seiner Partnerin Doris Libiseller. So weit so gut. Bei näherer Betrachtung fängt diese Zuordnung an zu kippen, und der Betrachter ist sich seines Urteils nicht mehr sicher. Das Leichte schwindet bei Hollauf und macht einer ausgesprochenen Sinnsuche Platz und scheint auf Heideggers „in die Welt geworfen sein“ zu verweisen. Doris Libiseller überrascht hingegen mit ihren Tonarbeiten durch eine leidenschaftliche und spontane Formgestaltung trotz des gewählten Materials und kommt zu Lösungen, die uns von Urzeiten her vertraut erscheinen und leicht zugänglich sind.

Beide Künstler verbindet die Charakteristik immer wieder ihre Werkserien in den Techniken Malerei, Zeichnung, Keramik und Objektkunst zwischen den Polen „Schweres“ und „Leichtes“ zu entwickeln.

Doris Libiseller ist 1965, Klaus Hollauf 1957 in Wolfsberg geboren, beide  lebten und arbeiten in Pottenstein, NÖ.

Doris Libiseller besuchte 1980–1984 die Landesfachschule für  Keramik und Ofenbau Stoob. Seit  2000 ist sie Mitglied des Kunstverein Baden und seit 2006 Mitglied bei icca (international contemporary ceramic art).

Klaus Hollauf studierte 1977-1984 am Mozarteum in Salzburg Malerei, erhielt 1984 den Förderpreis der Salzburger Landesregierung und ist Mitglied des Kärntner und Badener Kunstvereins.

Beide sind in  zahlreiche Einzel- und Gruppenausstellungen vertreten.

 

Vernissage mit Katalogpräsentation am 06.06.2019, 19 Uhr

Einführenden Worten von Mag. Igor Pucker, Leiter der Abteilung Kunst und Kultur des Landes Kärnten.

Eröffnung durch Bürgermeister  Gerhard Pirih.

Dauer der Ausstellung bis 28.06.2019