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Ina Loitzl

SCHÖNSCHAURIG III. Irrgärten durch den menschlichen Körper


Im wahrsten Sinne des Wortes herzzerreissend, sinnlich-ästhetisch und gleichzeitig bedrohlich und kritisch, in jedem Fall betroffen machend sind die Körperarbeiten von Ina Loitzl. Sie nimmt uns mit auf eine Reise unter die Haut – ein Röntgenblick tief in unser Innerstes. Sie holt hervor, was uns einerseits als Teil unseres Körpers vertraut, andererseits vollkommen fremd ist, weil wir es nicht sehen, nicht berühren können: die Organe, die Eingeweide. Diese verfremdet sie, indem sie sie in zum Teil übergroße, extrem farbige Textil-Objekte übersetzt und diese meist freihängend im Raum installiert: soft objects, weiche Textilobjekte u. a. von Lungenflügeln, von Bronchienzweigen, Arterien, Herzen und auch von speziell weiblichen Organen wie Eierstöcken oder Uteri, ein barockes Schwelgen in Stoff, Wolle, Plastik und Latex.

Ina Loitzl (*1972 in Klagenfurt) erhielt u. a. den Fine Arts Award of Taichung, Taiwan sowie den Theodor-Körner-Preis für Bildende Kunst und initiierte gemeinsam mit Tanja Prušnik die Ausstellungsreihe „den blick öffnen“ zur Prävention von Gewalt gegen Kinder. Sie lebt und arbeitet in Wien.


Vernissage: Freitag, 6. Juni, um 19 Uhr in der Galerie im Schloss Porcia

zu sehen bis 4. 7. 2014