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Rudesch/Winkler

„...ich lese einfach Ihre Bücher nicht, aber wir können ja trotzdem Freunde bleiben.“ Das soll Georg Rudesch zu Josef Winkler gesagt haben.


Die Ausstellung seiner pastosen Ölgemälde bildet den Rahmen für eine Lesung von Josef Winkler, in der er über seine außergewöhnliche Freundschaft zu dem aus Jugoslawien geflüchteten Kärntner Maler erzählt:

 

„Georg Rudesch zeigte mir auf Postkarten – er hatte mehrere tausend Kunstpostkarten –, in Hunderten Büchern und in den großformatigen italienischen »I maestri del colore« Bilder von Michelangelo, Raffael, Rembrandt, Picasso, Cézanne, van Gogh, die Höllenbilder von Hieronymus Bosch, die mich besonders beeindruckten, den »Triumph des Todes« von Pieter Brueghel, den ich mein ganzes Leben nicht mehr aus den Augen verloren habe, und viele andere Bilder. Innerhalb von wenigen Jahren hatte ich, der bislang nur rustikale Heiligenbilder kannte, in Farbdrucken Tausende Bilder aus der Kunstgeschichte kennengelernt, von der Höhlenmalerei bis in die Moderne. Vor allem aber zeigte er mir immer wieder die Bilder des von ihm hochverehrten Chaim Soutine und erzählte Anekdoten aus dem ungeheuerlichen Leben dieses jüdischen Malers, der im Alter von zwanzig Jahren aus Litauen nach Paris fuhr, in die damalige Hauptstadt der Künste, um Maler zu werden.“

 

(Die Zitate erschienen in der Beilage „Spectrum“ der Wiener Tageszeitung „Die Presse“, unter dem Titel „Rudesch“, am 2. Juli 2011.)


Vernissage:

Freitag, 12. Juni, um 19 Uhr

in der Galerie im Schloss Porcia

 

zu sehen bis 10. Juli 2015