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Rupert Gredler

„In bester Gesellschaft“ Malerei

 

Rupert Gredler ist Realist. Seine zum Teil großformatigen Figurenbilder und Porträts sind keine naturalistischen Abbilder, sie sind Arrangements, in denen rasante Vorgänge eindringlich geschildert werden. Immerzu ist es etwas, das über den ominösen „Blick in den Spiegel“ hinausgeht.

Das Augenfällige ist nur zuliefernde Vorgabe. Bilder zeigen Figurenanhäufungen, als sei manchmal die Schwerkraft aufgehoben, Übertreibungen sowohl in kompositorischer als auch grimassierender Hinsicht sind immer wieder anzutreffen. Mitunter zieht Groteskes in das Bildwerk ein, vor allem bei den Arbeiten in den 1990er Jahren. Da werden Figuren durcheinandergewirbelt, es wird alles Mögliche losgelassen, um möglichst viel an und auszuspielen. Ab 2000 werden die Kompositionen ruhiger, die Verwirrung oder die Irrung wird verdeckter und schleicht sich gelegentlich sanft und unbemerkt ein. Immer aber bleibt ein irritierender Nachgeschmack in der akkurat vorgetragenen Oberfläche. Die Porträts, unter denen sich auch zahlreiche Auftragsporträts, auch Porträts für öffentliche Institutionen, tummeln, nehmen jeweils die Biographie des zu porträtierenden zum Anlass, Fragmente im Hintergrund zu platzieren, die Bezug zum Modell, zum Leben des Modells und zum Künstler haben.

Wichtig ist in allen Arbeiten die Bewegung und die Dynamik, die den Betrachter in ihren Bann ziehen soll, die ihn, den Betrachter, in seiner Wahrnehmungsgeschwindigkeit bremsen soll, damit er in die Lage versetzt wird, die irritierenden, grotesken Momente wahrzunehmen. Die Arbeiten sollen und können durchaus einen Unterhaltungswert vorweisen, damit die Geschichte, die erzählt wird, am Betrachter hängen bleibt. Text: Rupert Gredler

 

Nachdem Rupert Gredler (1955*) schon drei Mal zu Gast in Gmünd war, zwei Mal in der Altstadtgalerie und ein Mal im Maltator,  werden nun seine menschlichen und tierischen Porträts vom 02.05. bis 31.05.2019 in der Galerie im Schloss Porcia zu beschmunzeln sein.

 

Vernissage: Donnerstag, den 02.05.2019, 19 Uhr

Dauer der Ausstellung bis 31.05.2019