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Sibylle von Halem

"skin deep"

Sibylle von Halem arbeitet mit skulpturalen Objekten im Raum. Die Themenkreise von Privatsphäre und Ausgeliefertsein, Intimität und Öffentlichkeit, Zugehörigkeit und Auflösung ziehen sich über viele Jahre wie ein roter Faden durch unterschiedliche Werkgruppen aus vielfältigsten Materialien.
Im Kontrast zu den großformatigen Rauminstallationen der letzten Jahre zeigt sie nun wieder kleine und intime Objekte, deren Zugänglichkeit sich an der direkten Assoziation mit dem menschlichen Körper orientiert.


Kleidungsstücke, Gebilde aus Fellen, Leder oder Stoff stehend hier stellvertretend für den Körper und für die eigene Identität.
Hautnah und berührbar, ist die Kleidung sowohl Schutzhülle für das darunter liegende als auch die nach Außen hin sichtbare Erweiterung der eigenen Oberfläche. Aber was geht bis unter die Haut?
Die neuen Werke, aus einer Verbindung von Tierhäuten und Keramik – beides archaische Werkstoffe, die auch am Anfang menschlicher Geschichte zu finden sind – bewegen sich zwischen den Polen von Geborgenheit und Verletzlichkeit.


Ein Kellerraum kann ebenfalls sowohl Zuflucht gewähren als auch Bedrängung ausüben. Einige der darin enthaltenen Objekte könnten eine effektive Panzerung gegen äußere Einwirkungen abgeben. Oder etwa nicht?

Gegen bewusste Bedrohungen kann man sich „einen dickeren Pelz wachsen lassen“ - das wärmende Fell, das Trost und Fürsorglichkeit bietet, wurde allerdings einem einstmals lebendigen Tier abgezogen, und kann auch durchbrochen werden, von innen und von außen, durch beunruhigende Fremdkörper oder andere Eingriffe.


Wie in all ihren Werken, lässt Sibylle von Halem die wichtigsten Fragen offen: die Betrachter werden aufgefordert, die möglichen Aussagen der Werke in ihrer eigenen Vorstellungskraft zu ergänzen.