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Tomassetti-Kropiunik / Daborer

„Opulenz und Reduktion“ 


Anfangs möchte Wolfgang Daborer (1963*) mit verschiedensten Materialien wie Kreide, Staub, Spachtelmasse aber auch Stäbe, Putzgitter und Jutereste seinem angestrebten Ziel – Befindlichkeiten adäquat auszudrücken, näher kommen. Durch immer stärker werdende Reduktion verlegt er sich auf die Malerei und Zeichnung mit eigener Symbol und Zeichensprache, angeregt durch Bildzeichen der Antike und fremder Kulturen.

Diese Formen und Strukturen nehmen in den letzten Jahren an Strenge und Reduktion zu, vergeistigen gewissermaßen. Sehr gut kommt dieser Prozess bei seinen Fotografien zu Tage – architektonische Elemente ergeben ein grafisches Muster, das die Aussage als konkrete Form über den Inhalt übernimmt. Dabei verwendet Daborer stake schwarz/weiß Kontraste, hervorgerufen durch eine harte Belichtung,  welche diese abstrakten Flächen suggeriert. Nun erweitert er sein fotografisches Oeuvre mit Gewölben aus Ziegelsteinen, die ein kontrastreiches Linienspiel hervorrufen, teilweise auch an Fingerabdrücken erinnernd. Fingerabdrücke, die der Mensch mit Hilfe der Kunst auf Erden hinterlässt.

Diesen großformatigen Fotoprints stellt Daborer kleinformatige Zeichnungen und Malereien, ebenso wie eine Installation zum Thema „Borders, Hope and Dreams“, bei.

 

Genau gegenläufig agiert Frank Tomassetti-Kropiunik (1973*). Sein Interesse ist die reine Malerei. Etliche Farbschichten werden übereinander gelegt, teilweise mit einem linearen System versehen und in opulente Farbräume verwandelt, die Anklänge an Reales aufkommen lassen. Da schwebt Figurales durch den Raum, gigantische Grotten öffnen sich und dynamische Systeme bilden ein Universum. Die Bildtitel verhelfen dem Betrachter beim abstrakten Bildwerk zu konkreten Vorstellungen. Farbopulenzen mutieren zu organischen Wesen die den (Farb)-Raum erkunden. Vordergründig ist immer das Erzeugen von Raum und Tiefe mit malerischen Mitteln.

 

Was dem einen das Eintauchen ins volle Farbvergnügen bedeutet, ist dem anderen die Wirkung der Reduktion auf das Grafische im Hell/Dunkel Kontrast. So ergeben beide, Daborer und Kropiunik eine reizvolle Ergänzung zweier Gegenpole.

 

Vernissage: 14.3.2019, 19 Uhr

Dauer der Ausstellung bis 12.4.2019