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HELIANE WIESAUER-REITERER

„Notationen“

 

Heliane Wiesauer-Reiterer gehört zu jenen Künstlerinnen, die unbeirrt ihren Weg gehen und sich diesen nicht leicht machen. Technisch bewegen sich ihre meist farbreduzierten Arbeiten zwischen der Steinbildhauerei, der Malerei, der Grafik und der Fotografie. Doch trotz ihrer ausgeprägten formalen Unterschiede zeigen ihre Werkreihen einen starken inhaltlichen und künstlerischen Zusammenhalt. Seit den 80er Jahren beschäftigt sie sich mittels „reduktionistischem Vokabular und archaistischer Grammatik“ (Anton Gugg) mit Themen, die sie zunächst über die optische Wahrnehmung erfasst, um sie alsdann rational und emotional in Frage zu stellen. Somit ergibt sich ein starkes Spannungsverhältnis zwischen dem Bedürfnis, logisch nachvollziehbare Erklärungen zu finden und dem Glauben an das nicht (Er)Fassbare. Die Künstlerin zeigt heuer in vier österreichweiten Personalausstellungen wichtige Serien ihres Schaffens. In der Galerie Porcia liegt der Schwerpunkt auf der Werkgruppe „Notationen“, auf grafischen raumdominierenden Papierarbeiten.

„Ich möchte in meinen Bildern etwas ganz Ursächliches ausdrücken. Ganz rein und wahr, so als würde das Innerste herausgekehrt werden. Das, was für mich verbal nicht mehr formulierbar ist sondern nur noch fühlbar und malbar ist.“ (H. W.-R.)

 

Heliane Wiesauer-Reiterer, geboren 1948 in Salzburg, studierte an der Akademie für bildende Künste Wien in der Meisterklasse Gustav Hessings. Sie lebt und arbeitet in Niederösterreich (Neulengbach).