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Das Schloss Porcia

Wohl mit zu den schönsten Renaissancebauten nördlich der Alpen zählt dieser Palazzo, der zu Recht der ganze Stolz der Bevölkerung ist. Im Auftrag Gabriels von Salamanca und seiner Nachkommen wurde hier von italienischen Meistern ein einzigartiges Kunstwerk der Renaissance geschaffen. Lange Zeit diente das Schloss auch den Fürsten von Porcia als Residenz (1662-1918). Die Schönheit des dreigeschossigen Arkadenhofes bildet heute einen würdigen Rahmen für zahlreiche kulturelle Veranstaltungen von internationalem Ruf (Chorbewerb, Komödienspiele).

Das Khevenhüller-Stadtschloss (Rathaus)

Hier begann der beeindruckende Aufstieg des Fürstenhauses der Khevenhüller. Christoph Khevenhüller war es, der mit seiner Frau Elisabeth Mannsdorf (1537) diesen dreigeschossigen Renaissancebau mit Arkaden errichtete. Es wurde die Geburtsstätte (1538) eines der bedeutendsten Diplomaten Europas: Hans Khevenhüller – Kaiserlicher Gesandter am Hofe Phillips II. von Spanien, dem auch die hohe Ehre zugeteilt wurde, in den Orden des „Goldenen Vlies“ aufgenommen zu werden. Welch historisches Gebäude, das sich die Stadt zum Rathaus wählte.

Das Spittl

Erneut treffen wir hier auf Gabriel von Salamanca, der dem ehemaligen Markt zu wirtschaftlicher Blüte verhalf. In seinem Testament (1539) unterstrich er unter anderem auch sein großes, soziales Engagement; war er es doch, der den Ausbau seines „neuen Hofspitals“ anordnete. Ganz im Stil eines Renaissancepalastes mit Arkadenhof zählt dieses ehemalige Hospiz mit zu den bemerkenswertesten Bauwerken der Stadt. Ausschließlich Bedürftige bzw. Durchreisende waren es, die hier Unterkunft und Verpflegung fanden. Eine schriftliche Hospitals Ordnung (1654) mit Dienstinstruktionen zur Versorgung der Insassen gewährt heute noch den Einblick in die karge Lebensweise der damaligen Zeit. Heute Sitz der Fachhochschule Kärnten.

Das Petzlbräu

Dieses Haus weist mit seiner Fassadendekoration aus spätbarock-josephinischer Zeit um 1780 bemerkenswerte architektonische Leistungen auf. Dem aufmerksamen Betrachter werden auch die Malereien, die die Hl. Drei Könige und eine Sonnenuhr darstellen, sofort auffallen. Wen mag es da verwundern, dass dieses beachtenswerte Bauwerk dem Geschlecht der Porcia lange Zeit als Brauhaus diente und heute das Stadtarchiv beherbergt.

Das Schüttpacher Stadthaus

Der Weg  führt nun über die Lieserbrücke durch den Torbogen auf den Hauptplatz der Stadt. Ein Renaissanceschild mit rot-weiß geteiltem Adlerflug weist auf die Bedeutung der Wappenverleihung durch Kaiser Ferdinand I. für den aufstrebenden Markt hin. Das Haus Nr. 153 des ehemaligen Grafschaftshauptmanns (1586-1601) Dr. Christoph Schüttpacher zählt zu den charakteristischen Bürgerhäusern der Stadt im 16. Jahrhundert.

Der Malbaum

In malerischer Aufmachung wird hier die Geschichte der Stadt dargestellt; beginnend von der Zeit der Kelten, über die der Römer, der Ortenburger und der Stadterhebung bis hin zu den Ereignissen der Gegenwart kann man in zahlreichen, bunten Bildern – aufgeteilt auf vier Ringe – die historische Entwicklung Spittals und seiner Umgebung verfolgen. Auf dem Weg zum Schloss fällt das Haus Nr. 17, die Altdeutsche Weinstube, auf. Anfang des 20. Jahrhunderts vom Maler und Freund des Fürsten Ferdinand von Porcia, Martin Ladinig, erbaut, ist nicht nur seine architektonische Gestaltung, sondern auch die sehenswerte Sammlung im Inneren interessant.

Das Parkschlössl

Vom Lustschlössl zum Kulturtreff. Zu Lebzeiten der Fürsten Porcia war das Parkschlössl Lusthaus und Stätte musikalischer Feste. Heute dient der Bau aus dem 16. Jahrhundert dazu, jungen einheimischen Künstlern und Autodidakten die Gelegenheit zu bieten, ihre Werke der Öffentlichkeit zu präsentieren sowie als Forum der kommunikativen Auseinandersetzung.

Die Stadtpfarrkirche „Maria Verkündigung“

Hier ist der Ursprung der Stadt zu suchen. Natürlich haben mehrere Umbauten (1307/1584/1966) sowie Katastrophen (Erdbeben 1690 und Brand 1729/1797) das Aussehen der ehemaligen Kapelle entscheidend verändert. Trotzdem haben vergangene Zeiten ihre Spuren hinterlassen. Hier soll nicht nur Gabriel von Salamanca, Finanzminister Kaiser Ferdinands I., nach testamentarischem Wunsch seine letzte Ruhestätte gefunden haben. Auf der äußeren Nordwand befinden sich noch heute Reste des Wappensteins seiner ersten Frau „Elisabeth von Eberstein“. In der Kirche selbst zeugen die sogenannten „Ortenburger-Steinreliefs“ (14. Jh.), der Portalstein mit dem Wappen der Salamanca-Ortenburg (16. Jh.) sowie eine bemerkenswerte Pietà (15. Jh.) von reger Vergangenheit.