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Wettbewerb gründet auf den Ergebnissen der Bürgerbeteiligung

Bereits im Herbst 2016 hatten die Spittaler die Möglichkeit, Ideen und Anregungen einzubringen. Außerdem wurden Anrainer, Grundbesitzer und Geschäftstreibende der vom Projekt betroffenen Straßenzüge zur Ideensammlung und Diskussion ins Schloss Porcia eingeladen.

Die Vorschläge und Ideen der Bürgerbeteiligung bildeten die Grundlage für den Architektenwettbewerb. Bei der abgehaltenen konstituierenden Sitzung im Schloss Porcia hat die Jury unter anderem die Aufgabenstellung und die Kriterien konkretisiert. Anschließend stand sie den Vertretern der zehn teilnehmenden Architektenbüros Rede und Antwort, ehe ein Lokalaugenschein bei den zum Projekt gehörenden Bereichen stattfand – die Ebnergasse mit der Siebenbürgergasse, die Kirchgasse mit Kirchenvorplatz und Grebnergasse, die Ortenburger Straße, der Gendarmarieplatz und der Rathausplatz.

Folgende Kriterien wurden bei der Bewertung durch das Preisgericht herangezogen:

  • Architektonische Kriterien (Entwurfsansatz und Idee, Architektonische Qualität der Möblierung und Beleuchtung, innovative Potenziale des Projektansatzes)
  • Funktionale Kriterien (Funktionalität der Gesamtlösung und Teillösungen), Übereinstimmung mit den Entwicklungszielen der Stadt Spittal)
  • Ökonomische, ökologische Kriterien/Nachhaltigkeit (Wirtschaftlichkeit und Langzeitnutzen/Dauerhaftigkeit der Stadtmöblierung und des Belages).

 

 

Im Zuge der Jurysitzung am 4. Juli 2017 im Schloss Porcia stellte Architekt Gerhard Mitterberger, der den geladenen Realisierungs-Wettbewerb vorbereitet hat, die eingereichten Projekte vor. Nach einer umfangreichen Diskussion auf Grundlage der Beurteilungskriterien wurden schließlich das Siegerprojekt sowie die weiteren Preisträger ermittelt. Nähere Infos dazu können sie nachfolgend herunterladen.

Am 12. Oktober 2017 wurde das Siegerprojekt der Architekten Mag. Sonja Gasparin und Mag. Beny Meier der Presse vorgestellt.

Am 14. Dezember wurden im Haus Fischer am Hauptplatz alle eingereichten Projekte öffentlich ausgestellt. Im Zuge dessen präsentierten die beiden Architekten ihr Siegerprojekt. Am Abend fand in der Wirtschaftskammer dazu eine Podiumsdiskussion zu diesem Thema statt. Mehr dazu finden Sie hier

Gestaltung Gendarmerieplatz

Beim Gendarmerieplatz sollten Ideen für eine neue Parkplatz-Situation eingebracht werden. Die Neugestaltung könnte eventuell mit einem abgesenkten Parkplatz/Parkdeck mit einer repräsentativen Außentreppe zum Stadtpark hin erfolgen.

Gestaltung Rathausplatz

Die Bäume beim Rathausplatz müssen erhalten bleiben bzw. Ersatzpflanzungen für den entfallenen Baumbestand beim Neubau des Rathausmarktes vorgesehen werden. Außerdem sollen die Grundgrenzen zwischen Rathausmarkt neu und Rathausplatz nicht mehr spürbar werden und die Nutzung übergreifend möglich sein. Ansonsten war der Wettbewerb offen gestaltet. Gefragt war eine zweitgemäße, funktionelle Architektur mit Alltagstauglichkeit.

Weitere Vorgehensweise und Umsetzung

 

Die Ausstellung im Haus Fischer am Hauptplatz ist an folgenden Tagen öffentlich zugänglich:

-          Donnerstag, 18. Jänner 2018 von 17 bis 19 Uhr -          Donnerstag, 25. Jänner 2018 von 17 bis 19 Uhr -          Donnerstag, 1. Februar 2018 von 17 bis 19 Uhr


Die Stadtgemeinde Spittal beabsichtigt, die Ergebnisse des Architektenwettbewerbes in den kommenden drei Jahren, unter Berücksichtigung berechtigter Anrainerinteressen, umzusetzen. Der Ablauf erfolgt in noch zu definierenden Bauabschnitten. Die geplanten Baukosten für die insgesamt ca. 5.000 Quadratmeter umfassende Oberflächengestaltung inklusive Stadtmöblierung und Beleuchtung sowie die Gendarmerieplatz-Gestaltung werden mit ca. 3 Millionen Euro geschätzt.

 

 

Eingeladene Architektenbüros:

  • Edwin Pinteritsch, Spittal
  • Engelbert Laggner, Sachsenburg
  • Sonja Gasparin, Villach
  • LAAC-ztgmbh, Kathrin Aste, Innsbruck
  • Wolfgang Leiler, Villach
  • Werner Kircher, Klagenfurt
  • share architects, Thomas Lettner ZTges KG, Wien
  • balloon_architekten ZT-OG, Graz
  • LOVE architecture and urbanism ZTgmbH, Graz
  • Krug ztgmbH, DI Andrea Krug, Annenheim