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Wettbewerb gründet auf den Ergebnissen der Bürgerbeteiligung

Bereits im Herbst des Vorjahres hatten die Spittaler die Möglichkeit, Ideen und Anregungen einzubringen. Außerdem wurden Anrainer, Grundbesitzer und Geschäftstreibende der vom Projekt betroffenen Straßenzüge zur Ideensammlung und Diskussion ins Schloss Porcia eingeladen.

Die Vorschläge und Ideen der Bürgerbeteiligung bilden die Grundlage für den Architektenwettbewerb, der nun gestartet ist. Bei der vor kurzem abgehaltenen konstituierenden Sitzung im Schloss Porcia hat die Jury unter anderem die Aufgabenstellung und die Kriterien konkretisiert. Anschließend stand sie den Vertretern der zehn teilnehmenden Architektenbüros Rede und Antwort, ehe ein Lokalaugenschein bei den zum Projekt gehörenden Bereichen stattfand – die Ebnergasse mit der Siebenbürgergasse, die Kirchgasse mit Kirchenvorplatz und Grebnergasse, die Ortenburger Straße, der Gendarmarieplatz und der Rathausplatz.

Folgende Kriterien werden bei der Bewertung durch das Preisgericht herangezogen:

  • Architektonische Kriterien (Entwurfsansatz und Idee, Architektonische Qualität der Möblierung und Beleuchtung, innovative Potenziale des Projektansatzes)
  • Funktionale Kriterien (Funktionalität der Gesamtlösung und Teillösungen), Übereinstimmung mit den Entwicklungszielen der Stadt Spittal)
  • Ökonomische, ökologische Kriterien/Nachhaltigkeit (Wirtschaftlichkeit und Langzeitnutzen/Dauerhaftigkeit der Stadtmöblierung und des Belages).

Gestaltung Gendarmerieplatz

Beim Gendarmerieplatz sollen Ideen für eine neue Parkplatz-Situation eingebracht werden. Die Neugestaltung könnte eventuell mit einem abgesenkten Parkplatz/Parkdeck mit einer repräsentativen Außentreppe zum Stadtpark hin erfolgen.

Gestaltung Rathausplatz

Die Bäume beim Rathausplatz müssen erhalten bleiben bzw. Ersatzpflanzungen für den entfallenen Baumbestand beim Neubau des Rathausmarktes vorgesehen werden. Außerdem sollen die Grundgrenzen zwischen Rathausmarkt neu und Rathausplatz nicht mehr spürbar werden und die Nutzung übergreifend möglich sein. Ansonsten ist der Wettbewerb offen gestaltet. Gefragt ist eine zweitgemäße, funktionelle Architektur mit Alltagstauglichkeit.

Weitere Vorgehensweise und Umsetzung

Derzeit arbeiten die Architekten, die am Wettbewerb teilnehmen, ihre Projekte aus. Als Abgabetermin ist der 16. Juni vorgesehen. Die Jurysitzung findet am 4. Juli statt. Dort wird das Siegerprojekt gekürt und anschließend der Bevölkerung präsentiert. Das Preisgericht prämiert fünf Wettbewerbsarbeiten: drei gereihte Preise und zwei Ankäufe. Ebenso hat sich Hermann Regger bereit erklärt, das Preisgeld zusätzlich mit einem Betrag zu unterstützen. Die Stadtgemeinde Spittal beabsichtigt, die Ergebnisse des Architektenwettbewerbes in den kommenden drei Jahren, unter Berücksichtigung berechtigter Anrainerinteressen, umzusetzen. Der Ablauf erfolgt in noch zu definierenden Bauabschnitten. Die geplanten Baukosten für die insgesamt ca. 5.000 Quadratmeter umfassende Oberflächengestaltung inklusive Stadtmöblierung und Beleuchtung sowie die Gendarmerieplatz-Gestaltung werden mit ca. 3 Millionen Euro geschätzt.

Teilnehmende Architektenbüros:

  • Edwin Pinteritsch, Spittal
  • Engelbert Laggner, Sachsenburg
  • Sonja Gasparin, Villach
  • LAAC-ztgmbh, Kathrin Aste, Innsbruck
  • Wolfgang Leiler, Villach
  • Werner Kircher, Klagenfurt
  • share architects, Thomas Lettner ZTges KG, Wien
  • balloon_architekten ZT-OG, Graz
  • LOVE architecture and urbanism ZTgmbH, Graz
  • Krug ztgmbH, DI Andrea Krug, Annenheim