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LEADER-PROJEKT „Tor zur Region“

Mit dem Projekt „Tor zur Region“ hat die Stadt Spittal/Drau eine ersten Schritt zur Belebung der Brückenstraße und der Innenstadt gesetzt. Im Besonderen wurden in diesem Projekt eine Fassadenaktion der Brückenstraße, die Einrichtung eines Coworkingspace und die Anbindung der Petzelhof-Parkplatzes an die Brückenstraße umgesetzt.

 

Die LAG Nockregion – Oberkärnten hat sich im Rahmen des Strategieprozesses für die Förderperiode 2014 bis 2020 intensiv mit dem demographischen Wandel in der Region beschäftigt.

Die Stadt Spittal als Bezirksstadt und Mitglied der LAG hat sich an diesem Prozess intensiv beteiligt und bereits im Vorfeld Maßnahmen zu diesem Thema begonnen

 

Das Credo ist „Innenstadtbelebung und Stärkung der Wirtschaft“! Gleichzeitig nimmt die Stadt Spittal die Rolle als Motor der Region wahr und bietet durch das „Tor zur Region“ eine neue Kooperationsmöglichkeit. Durch die Anbindung des Parkplatzes „Petzelhof-Parkplatzes“ ist auch eine erhöhte Frequenz und einfachere Erreichbarkeit der Brückenstraße und der gesamten Innenstadt gegeben.

 

Fassadenaktion

In der Brückenstraße mit ihren insgesamt 11 Objekteigentümern wurden im Bereich Fassadenaktion zwei Objekte komplett neu gemalt. Weitere zwei Objekte haben mit Vollwärmeschutz ebenfalls eine neue Optik  erhalten. Bei zwei Objekten wurde das EG außen neu gestaltet und auch der Platz davor (außerhalb dieses Projekts). Bei einem Objekt wurde die Fassade „nur“ gereinigt und es gab kleinere Ausbesserungen der Fassadenmalerei. Leider konnten 4 Hauseigentümer bis dato nicht motiviert werden, ihre Fassaden im Zuge des Projekts bzw. mit der Förderung neu zu gestalten.    

 

Umsetzung Anbindung Parkplatz

Im Objekt Brückenstr. 5 wurde durch das Haus eine Passage errichtet und somit der nördlich gelegenen Parkplatz „Petzelhof“ an die Brückenstraße mittels einer Stiege angebunden. Somit wurden 35 PKW-Abstellplätze an das Zentrum angeschlossen.

 

Coworking Space

Im Coworking Space wurde die Einrichtung angeschafft und eingebaut. Damit ist der Coworking-Space mit sieben Arbeitsplätzen (Schreibtisch, Sessel, Rollcontainer, Aktenschrank; WLAN-Internetzugang, Kopierer/Drucker) ausgestattet, einem Besprechungsraum mit Tischen und Stühlen für bis zu 23 Personen sowie der Präsentationsmöglichkeit mittels Bildschirm. Eine Teeküche wurde eingerichtet um ein angenehmes Arbeitsklima zu ermöglichen und auch dem sozialen und kommunikativen Aspekt eines Coworking Space Rechnung zu tragen. Aufgrund der Gegebenheiten im Objekt wurden alle Arbeitsplätze mit stromsparenden LED Tischleuchten ausgestattet. Auch wurde im Außenbereich des Coworking Space eine Übersichtstafel der Coworker angebracht.

 

Wirkungen und Ziele

 

Durch die Fassadenaktion wurde die Brückenstraße optisch attraktiver gestaltet und hat im wahrsten Sinne des Wortes neuen Glanz erhalten. Jedoch gilt es hier mit einigen Objekteigentümern weiterhin in Kontakt zu bleiben um die optische Attraktivität auch in diesen Einzelfällen noch zu erreichen.

Durch die Anbindung des Parkplatzes Petzelhof an die Brückenstraße kann in der Straße eine erhöhte Besucherfrequenz festgestellt werden. Nicht zuletzt ist dieser Parkplatz auch ein Argument für Betriebe gewesen sich in der Brückenstraße anzusiedeln. Dazu ist nicht unwesentlich anzumerken, dass seit Projektbeginn elf(!) Geschäftslokale, welche zu Projektbeginn leer gestanden sind, nun wieder gefüllt und genutzt werden. Zurzeit stehen in der Brückenstraße noch vier Geschäftslokale leer. Somit konnten mehr als 2/3 des Leerstandes innerhalb von drei Jahren befüllt werden.

 

Im Coworking Space Spittal/Drau sind derzeit sechs der sieben Arbeitsplätze gebucht und auch der Besprechungsraum wird gern von Externen für Sitzungen, Besprechungen, Workshops und Veranstaltungen genutzt. Dies alles bringt Frequenz und Leben in die Brückenstraße und sichert somit auch einen immer attraktiver werdenden Standort für Betriebe.

 

Wesentlichste Wirkung aus den bereits oben angeführten Erfolgen ist jedoch die Gründung eines (Straßen-) “Verein zur Förderung der Brückenstraße, Spittal/Drau“ (ZVR:1125951359) im November  2017, dessen Mitglieder sich aus den Hauseigentümern und Gewerbetreibenden in der Brückenstraße zusammensetzen. Der Verein hat in der Brückenstraße 2018 auch bereits Maßnahmen umgesetzt und ein weiteres Projekt mit regionalem Background gestartet. Der Verein ist Projektträger für das Projekt „Regions-Körberl“.

 

Somit kann zusammenfassend festgehalten werden, dass das Projekt „Tor zur Region“ seine Impulswirkung erzielt hat, Motivation geschaffen hat, weitere Projekte anzustoßen und Menschen in Engagement gebracht hat, kooperativ das eigene Innenstadtquartier zugestalten.


Die Umsetzung des Projektes „Tor zur Region“ wird im Rahmen des Österreichischen Programms für ländliche Entwicklung – Vorhabensart 19.2.1 gefördert. Der Förderbetrag in Höhe von € 50.883.75 setzt sich aus  Mitteln von Bund, Land und der Europäischen Union zusammen.

 

-          http://ec.europa.eu/agriculture/rural-development-2014-2020/index_de.htm

-          https://www.bmnt.gv.at/land/laendl_entwicklung.html

-          http://www.ktn.gv.at