Aktuelle Ausstellung
"Epische Gemälde | Zwischen Mythos und Kosmos"
Ort: Galerie Porca im Salamancakeller, Schloss Porcia, Spittal an der Drau
Künstlerinnen-Führungen: Freitag, 23. Oktober 2026 (19.00 Uhr) & Samstag, 24. Oktober 2026 (14.00 Uhr)
Eröffnung: Freitag, 11. September 2026, 19.00 Uhr
Ausstellungsdauer: 12. September bis 24. Oktober 2026
Öffnungszeiten: Mi 13 bis 16 Uhr / Do 13 bis 18.30 Uhr / Fr 10 bis 12 Uhr / Sa 10 bis 12.00 Uhr
Vom 12. September bis 24. Oktober 2026 verwandelt die Künstlerin Ingrid Pröller die historische Galerie Porcia im Salamancakeller in einen faszinierenden Resonanzraum. Unter dem Titel „EPISCHE GEMÄLDE. Zwischen Mythos und Kosmos“ zeigt die Ausstellung monumentale Großformate, die einen Bogen von urzeitlicher Archaik bis hin zu futuristischen Visionen spannen. Die Eröffnung findet am Freitag, den 11. September 2026, um 19:00 Uhr statt.
Das Gesamtwerk der Künstlerin fügt sich zu einer fortlaufenden Erzählung über das feine Beziehungsgeflecht von Mensch, Natur und Kosmos. Pröller konfrontiert das Publikum dabei mit den Rissen unserer Gegenwart: In Arbeiten wie „WILDES KIND“ oder „KRETISCHE LANDSCHAFT“ bricht die harte Realität der Konsumgesellschaft in Form von menschlichen Hinterlassenschaften in arkadische Naturräume ein. Eindringliche Metaphern wie eine weggeworfene Kiste mit der Aufschrift „Seele“ werfen fundamentale Fragen nach der Entfremdung des modernen Menschen von seinen Wurzeln auf.
Neben der gesellschaftlichen Dimension öffnet die Schau immer wieder Tore zum Mythischen und Utopischen. Während die Arbeit „FABEL“ das Urbedürfnis nach Erzählung und die tiefe Verbindung vom Menschen zur Schöpfung thematisiert, feiert „GEBURT“ den ewigen Kreislauf des Lebens: Eingebettet in ein Nest aus Blüten und Ranken wird die zarte embryonale Kreatur von den schwertförmigen Blättern der unsterblichen Agave beschützt.
Die aktuelle Stimmung deutet Pröller in ihrem Gemälde „ENDZEIT“ nicht als Apokalypse, sondern als utopischen Übergang zu einem lebendigen Neubeginn. Während alte Systeme vergehen, erwacht ein neues Weltgebilde, verkörpert durch einen unerschrockenen Jungen an der Meeresküste und einen weisen Oktopus, der aus den Fluten steigt.
Die Reise mündet schließlich im Paradiesischen und Kosmischen: Über das friedvolle, von der griechischen Mythologie inspirierte Bild „ELYSION“ führt der Zyklus bis zum aktuellsten Werk „MATRIX“. Hier schwebt ein Kosmonaut als moderner Odysseus im All – verloren und doch gekoppelt an die Nabelschnur des Seins, ist er untrennbar verbunden mit dem Gewebe des Universums.
Interessierte haben an zwei Terminen die Gelegenheit, die Ausstellung gemeinsam mit der Künstlerin zu erleben. Die Führungen finden am Freitag, den 23. Oktober (19:00 Uhr) und am Samstag, den 24. Oktober (14:00 Uhr) bei freiem Eintritt statt.
Zur Künstlerin: Ingrid Pröller
Ingrid Pröller wurde 1970 in Schärding am Inn geboren. Sie studierte von 1989 bis 1997 Malerei und Grafik an der Akademie der bildenden Künste Wien sowie Sportwissenschaften an der Universität Wien. Studienaufenthalte führten sie an die École Nationale Supérieure des Beaux-Arts in Paris und an die Athens School of Fine Arts. Neben ihrer Tätigkeit als Kunst- und Sportpädagogin an Wiener Gymnasien leitete sie über 12 Jahre die Kreativwochen an der Mittelschule Bad Radkersburg, bevor sie sich für den Weg als freischaffende Künstlerin entschied.
Es folgte eine rege Ausstellungstätigkeit im In- und Ausland. Ihre Arbeiten wurden u.a. in renommierten Institutionen wie dem Essl Museum in Klosterneuburg, dem Hangar-7 in Salzburg und der Landkreisgalerie Passau auf Schloss Neuburg am Inn präsentiert. Wichtige Impulse für ihr Schaffen zieht Pröller aus regelmäßigen Arbeitsaufenthalten auf Kreta. Dort entstehen ihre großformatigen Panoramen in einem Outdoor-Studio unter freiem Himmel, inmitten archaischer Natur.

Die Galerie
Die Entstehung, Geschichte und Lesenswertes rund um die Galerie im Schloss Porcia ...



