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Finanzielle Trendwende in Spittal gelungen: Konsequente Budgetpolitik führt zu deutlichem Plus

Die Stadt Spittal konnte ein budgetiertes Minus von knapp einer Million Euro in einen Überschuss von 1,4 Millionen Euro verwandeln.

 

Trotz sehr herausfordernder finanzieller Rahmenbedingungen – steigende Pflichtausgaben an das Land Kärnten und nur moderat wachsende Einnahmen aus Ertragsanteilen – konnte die Stadtgemeinde Spittal im vergangenen Jahr ein sensationelles Ergebnis erzielen. Bürgermeister Gerhard Köfer: „Alle österreichischen Gemeinden stehen derzeit unter erheblichem budgetärem Druck. Umso erfreulicher ist es, dass wir in Spittal dennoch einen so starken Rechnungsabschluss erreichen konnten.“

 

Beim Budget-Voranschlag war noch ein Minus von knapp einer Million Euro prognostiziert worden. „Mit konsequenter Budgetdisziplin und gezielten Optimierungen ist es uns gelungen, einen Überschuss von 1,4 Millionen Euro zu erwirtschaften. Damit zählen wir zu den wenigen Gemeinden mit einem positiven Ergebnis“, betont der Bürgermeister.

 

Ein wesentlicher Erfolgsfaktor ist die wirtschaftsfreundliche Ausrichtung des Bürgermeisters, durch die Spittal in den vergangenen Jahren deutlich an Attraktivität als Wirtschaftsstandort gewonnen hat. Neue Betriebe und zusätzliche Arbeitsplätze spiegeln sich auch in den Kommunalsteuereinnahmen wider, die im Vergleich zu 2024 um 364.169 Euro gestiegen sind. „Danke an unsere vielen großen und kleinen Unternehmen, die mit ihrem Engagement maßgeblich zu diesem Ergebnis beitragen“, so der Bürgermeister.

 

Darüber hinaus konnte durch die Gründung und Teilnahme an Energiegemeinschaften und die eigene Produktion von erneuerbarem Strom (PV-Anlagen, Trinkwasserkraftwerk) rund 220.000 Euro eingespart werden.

 

Auch die Gemeindeaufsicht hat die gesetzten Konsolidierungsmaßnahmen, die Entwicklung der Betriebsansiedelungen und die strategische Finanzsteuerung als sehr positiv bewertet.

 

Diese erfreuliche Entwicklung ermöglichte es der Stadtgemeinde, weiterhin gezielt in die Zukunft zu investieren. Der Schwerpunkt lag dabei erneut auf dem Ausbau und der Sicherung moderner Infrastruktur, insbesondere in den Bereichen Kanalbau und Wasserversorgung.

Bürgermeister Gerhard Köfer und Finanzreferent Vizebürgermeister Willi Koch
Bei der Gemeinderatssitzung im Schloss Porcia wurde der Rechnungsabschluss 2025 behandelt
Die Mitglieder des Stadtrates bei der Gemeinderatssitzung