Im Rahmen des umfassenden Auditprozesses wurden bereits zahlreiche Schritte gesetzt. Ein Workshop mit einer repräsentativen Projektgruppe der Spittaler Bevölkerung analysierte den „Ist-Zustand“ und die familienfreundlichen Leistungen der Stadt. Ein weiterer Jugendworkshop im Jugendservice ermöglichte es den Jugendlichen, ihre Perspektiven und Ideen einzubringen. Bei einer Online-Umfrage hatte schließlich die gesamte Bevölkerung die Möglichkeit, sich aktiv einzubringen.
Die Ergebnisse sowie die Erkenntnisse aus den Workshops führten schließlich zu zehn Maßnahmen, die der Gemeinderat beschlossen hat.
„Die einstimmige Entscheidung für diese Maßnahmen unterstreicht das Engagement der Stadt, den Bedürfnissen von Familien und Jugendlichen gerecht zu werden und Spittal als lebenswerte Gemeinde für alle Generationen zu positionieren“, betonen Bürgermeister Gerhard Köfer und die zuständige Stadträtin Almut Smoliner.
Mit der Umsetzung dieser Maßnahmen soll nicht nur die Rezertifizierung der Titel „familienfreundliche Gemeinde“ und des UNICEF-Zusatzzertifikats „kinderfreundliche Gemeinde“ gelingen, sondern auch das Leben für Familien und Kinder in Spittal weiter verbessert werden.
Diese zehn Maßnahmen werden umgesetzt:
- Schaffung eines Infoportals der Gemeinde
- Entwicklung neuer Lösungen für eine Notschlafstelle für Jugendliche
- Ausbau der Kinderbetreuung
- Laufende Verbesserung der Spielplätze
- Konzeption einer Jugendkonferenz zur Einbindung der Jugendlichen
- Schaffung von Sitzgelegenheiten für Jugendliche im Stadtpark
- Organisation von Veranstaltungen für Jugendliche
- Verbesserung der Infrastruktur und Ausstattung im JUSE
- Entwicklung eines Generationenwegs
- Unterstützung bei der Installation eines Indoor-Spielplatzes
