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Trinkwasser-Vorzeigeprojekt kurz vor der Fertigstellung

„Die Wasserversorgungsanlage Gmeineck versorgt 90 Prozent der Spittaler Haushalte. Damit die Stadtgemeinde Spittal ihren Bürgern Trinkwasser in bester Qualität für die nächsten Jahrzehnte zur Verfügung stellen kann, ist in die Modernisierung der Anlage kräftig investiert worden. In die umfassenden Neubau- und Sanierungsarbeiten sind insgesamt 9,3 Millionen Euro in die Hand genommen worden“, betont Bürgermeister Gerhard Köfer.

Das Großprojekt ist mit 1,65 Millionen Euro sowie einem vergünstigten Fondsdarlehen vom Kärntner Wasserwirtschaftsfonds in der Höhe von 883.000 Euro gefördert.

Der zuständige Referent Christoph Staudacher, der die Anlage mit den Ausschussmitgliedern besichtigte, sieht das Vorhaben als wohl wichtigstes Infrastrukturprojekt der Stadtgemeinde Spittal: „Ich bin sehr froh, dass ich diese zukunftsweisende Maßnahme gemeinsam mit dem Bürgermeister, den Grundeigentümern, den Behördenvertretern, den angrenzenden Gemeinden und allen Fraktionen in die Umsetzung bringen konnte. Dadurch ist die lebenswichtige Trinkwasserversorgung für die nächsten Generationen in bester Qualität abgesichert“. Die Gesamtfertigstellung ist mit Ende 2025 geplant.

 

Umfang des Projekts

Durch einen neuen Hochbehälter hat sich das Nutzvolumen von vorher 200 Kubikmeter auf 500 Kubikmeter mehr als verdoppelt.

Errichtet wurde ebenso ein Trinkwasserkraftwerk, das mit der Jahreszeugnis von 1,38 Mio. kWh 400 Haushalte versorgen kann. Im Zuge des Kraftwerkbaus hat die Stadt Spittal außerdem eine Energiegemeinschaft gegründet, um den produzierten Strom noch besser zu nutzen und gleichzeitig die Energiekosten merklich zu senken.

Die Gesamtlänge der sanierten Druckrohr- und Transportleitungen beträgt 6.769 Meter. Neu errichtet wurden Transportleitungen mit einer Länge von 3.610 Meter.

Neben weiteren baulichen Maßnahmen ist auch die gesamte Leitzentrale der Wasserversorgungsanlage Spittal neu errichtet worden. Eine Notstromlösung beim Trinkwasserkraftwerk sorgt außerdem dafür, dass die Anlage auch bei einem Stromausfall störungsfrei funktioniert.

Der "Ausschuss für Wasserversorgung, Abwasserbeseitigung, Wasserbau, Digitalisierung, Straßenbau, öffentliche Beleuchtung" besichtigte die Wasserversorgungsanlage Gmeineck und das Trinkwasserkraftwerk