Klimaneutrale Stadt
Städte und Gemeinden spielen im Kampf gegen den Klimawandel eine zentrale Rolle. Sie sind die wirtschaftlichen, kulturellen und gesellschaftlichen Motoren unserer Welt. Als Pionier-Kleinstadt der Mission „Klimaneutrale Stadt“ möchte die Stadtgemeinde Spittal noch schneller das Ziel „Klimaneutralität“ erreichen.
Bürgermeister Gerhard Köfer: „Die Stadt Spittal forciert seit Jahren aktiv eine klimaschonende Stadtentwicklung und ist dabei bestrebt, Lebensqualität und hochwertige urbane Räume zu sichern. So sind wir Teil einer KEM- und einer KLAR-Region, sind eine e5-Gemeinde und haben 2024 ein Klima- und Energieleitbild entwickelt und beschlossen.“
Darüber hinaus hat Spittal 2024 erfolgreich an der 3. Ausschreibung des Klima- und Energiefonds teilgenommen. „Wir wurden als eine von zwölf Städten ausgewählt, um als Pionierstadt einen Klimaneutralitätsfahrplan zu erstellen. Dieser Fahrplan soll dazu beitragen, dass Spittal bis 2040 klimaneutral wird. Das Projekt wird über die Dauer von einem Jahr finanziert“, erklärt die zuständige Referentin Vizebürgermeisterin Angelika Hinteregger.
Um Klimaneutralität zu erreichen, werden die bestehenden Grundlagen überarbeitet, ergänzt und klar strukturiert. Gleichzeitig werden Maßnahmen umgesetzt – sowohl in der Stadt selbst als auch darüber hinaus. Im Fokus stehen innovative Lösungen in den Bereichen Energie, Mobilität und Gebäude. Zusätzlich geht es um den Schutz des Bodens, die Anpassung an den Klimawandel sowie die Entwicklung und Stadtplanung.
Über die Mission „Klimaneutrale Stadt“
Die Mission „Klimaneutrale Stadt“ unterstützt österreichische Städte und Kommunen dabei, durch Forschung und Entwicklung schneller klimaneutral zu werden. Das Knowhow und die funktionierenden Strategien und Maßnahmen, die zur Erreichung der Klima- und Energieziele beitragen, sollen mit anderen Städten ausgetauscht und gefördert werden. Im Fokus stehen dabei klimawirksame Lösungen der Energie- und Mobilitätswende sowie der Kreislaufwirtschaft. Die teilnehmenden Städte werden dabei vom Klimaschutzministerium (BMK) und dem Klima- und Energiefonds in Kooperation mit dem Salzburger Institut für Raumordnung und Wohnen (SIR), der Österreichischen Gesellschaft für Umwelt und Technik (ÖGUT), der AustriaTech - Gesellschaft des Bundes für technologiepolitische Maßnahmen sowie der Österreichischen Forschungsförderungsgesellschaft (FFG) unterstützt.
Nähere Infos: www.klimaneutralestadt.at


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